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Blog zu Fundraisingberatung

Die Gönnerbilanz als Werkzeug in der Fundraising-Beratung

 goennerBilanzAbb.: Gönner-Bilanz (fiktives Beispiel)

 

Die Gönnerbilanz ist ein sehr wichtiges strategisches Kontroll- und Planungs-Werkzeug für eine NPO. Im Rahmen unserer Fundraising-Beratung berechnen wir die Gönnerbilanz für unsere Kunden.

Definition Gönnerbilanz
Bei der Gönnerbilanz wird der Adress-Zufluss und der Adress-Abfluss in einem Zeitraum berechnet. Dies kann z.B. der Zeitraum eines Jahres sein. Wenn Spendendaten über z.B. 10 Jahre vorliegen, kann die Gönnerbilanz über 10 Jahre ermittelt werden. 
 
Aussagekraft der Gönnerbilanz
Die Gönnerbilanz einer NPO macht den « Gesundheitszustand einer NPO » sichtbar. Bei einer gesunden Gönnerbilanz werden die Spender-Abflüsse von den Spender-Zuflüssen pro Jahr ausgeglichen. Dies ist dann der Zustand einer « stabilen Gönnerbilanz ». Falls die Durchschnitts-Spenden pro Jahr steigen, bedeutet dies, dass auch der Spenden-Ertrag pro Jahr steigt.

Noch besser ist, wenn der Gönner-Zufluss den Gönner-Abfluss übersteigt. Dann wächst das « Spender-Kapital » einer NPO. Dies bedeutet dann i.d.R., dass auch die Spenden-Erträge steigen.

Eine negative Gönnerbilanz bedeutet, dass mehr Gönner-Adressen abfliessen als Gönner-Adressen zufliessen. Falls die Durchschnittspenden entsprechend steigen, können dennoch die Spenden-Erträge stabil bleiben.

Falls keine Trendumkehr gelingt, kann eine negative Gönnerbilanz mittelfristig, z.B. über 5 Jahre, die Existenz einer NPO gefährden. Denn es kann dann sein, dass sich die Spenden-Erträge in diesem 5Jahren halbieren. Falls dann nach 5 Jahren keine Trendumkehr gelingt, verschwindet die NPO z.B. in 10 Jahren vom Markt. 

Gönnerbilanz und Gönnerbindung
Nun stellt sich die Frage: Wie kann im Falle einer negativen Gönnerbilanz die Trendumkehr gelingen? Der Königsweg dazu ist aus unserer fachlichen Sicht, dass zuerst Gönnerbindung gestärkt werden muss. Es kann z.B. sein, dass eine Zunahme der Gönnerbindung von 70% auf 85% genügt, damit eine ausgeglichene Gönnerbilanz erreicht wird. 
 
Gönnerbilanz und Neugönner-Gewinnung
Im zweiten Schritt gilt es dann, falls nötig, den Gönner-Zufluss übe rdie Neugönner-Gewinnung zu steigern. Dies ist jedoch in der gegenwärtigen Marktsituation i.d.R. vergleichsweise kostspielig. Die Stärkung der Gönnerbindung ist dem gegenüber meist vergleichsweise kostengünstig. Dazu kommt noch, dass bei einer schwachen Gönnerbindung neu gewonnnene Gönner in einem zu hohen Mass wieder verloren gehen. Auch dies spricht dafür, die Stärkung der Gönnerbilanz zu priorisieren.
 
Möchten Sie Ihre Gönnerbilanz kennenlernen und dann erfahren, was diese für die Zukunft ihres Werkes bedeutet und wie ggf. in ihrem Fall eine Trendumkehr gelingen kann? Dann vereinbaren Sie mit mir eine unverbindliche und kostenfreie Erstberatung.
 
Horst Bührer
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T 058 255 00 57

 

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